Es ist klar, dass die große Masse der Verbraucher erst dann zu der Ökomode greift, wenn das Angebot und der Preis der Produkte stimmen. Genau deswegen sind sich auch Großunternehmen ihrer Verantwortung immer mehr bewusst, deswegen ist die ökologische Produktion immer mehr der Trend.
Auch das weltweit größte Versandhaus, Hamburger Otto Group, ist schon oft für die soziale und ökologische Kompetenz ausgezeichnet worden, denn sie unterstützen schon lange den ökologischen Anbau von Baumwolle und die eigene Öko-Modelinie steht auch im Angebot. Der Grüne Glamour regiert auch die internationalen Laufstege – seit 2006 finden sogar die Veranstaltungen wie die Eco Fashion Exhibition, die Ethnical Fashion Show, oder die Modenschau Weltgewänder, die die Welthungerhilfe organisiert. Das ist der ultimative Beweis, dass die Öko Mode langsam ihre Plattform im Modebusiness gewinnt. Und die grüne Welle ist noch bei Weiten nicht an ihrem Ende. Wer so konsumieren will, sollte sich schon vor dem Shopping Gedanken machen, denn die Basics wie Unterwäsche, T-Shirts und viele Klamotten für Kinder kann man sehr kostengünstig und ökologisch korrekt kaufen.
Auch im Second Hand Laden kann man gut ökologisch kaufen. Doch vor allem ist es wichtig, dass man es lernt, auch in der modernen Konsumwelt lieber weniger und gezielt zu kaufen, denn auch die Klamotten, die man dann nicht trägt und entsorgt, stellen ein ökologisches Problem dar. Bei den im Durchschnitt 22 neuen Kleidungsstücken, die in Deutschland konsumiert werden, kann man bestimmt welche Fehlkäufe vermeiden, ohne auf die neusten Modetrends verzichten zu müssen. Das Angebot der Ökomode wächst und damit ist auch die Chance, dass auch das Lieblingslabel auf grün umschaltet, immer größer.